Walter Fisch
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Einordnung: Mann | Bundestagsabgeordneter | KPD-Mitglied
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Walter Fisch (* 16. Februar 1910; †21. Dezember 1966) war ein deutscher Politiker der KPD.
Der 15. Parteitag der KPD im April 1946 delegierte Fisch und elf weitere westdeutsche Spitzenfunktionäre in den SED-Parteivorstand. Auf Anordnung der britischen und amerikanischen Militärregierungen mussten sie diese jedoch niederlegen, da die SED in den Westzonen nicht zugelassen war. In Hessen amtierte Fisch als Landesvorsitzender. 1947 bis 1949 gehörte er dem Länderrat an. Auf dem Parteitag im April 1948 in Herne/Westfalen wurde er zum stv. Vorsitzenden der KPD in den Westzonen gewählt. Auf diesem Parteitag benannte sich die KPD in "Sozialistische Volkspartei Deutschlands" um, was ihr jedoch durch die Besatzungsbehörden am 7. Juni 1948 wegen "Irreführung" (so General Robertson) verboten wurde. Fisch war einer der theoretischen Vordenker dieses Versuchs einer Ausweitung der KPD-Basis in den linkssozialdemokratischen Bereich hinein gewesen. Von 1949 bis 1953 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Am 27. Juli 1950 wurde er wegen unparlamentarischen Verhaltens von Vizepräsident Hermann Schäfer für 30 Sitzungstage aus dem Bundestag ausgeschlossen. Im Rahmen der sog. "Blitzsäuberung" im Frühjahr 1951 verlor er seine Vorstandsämter.
Literatur
Fisch, Walter; Sozialistische Volkspartei Deutschlands, in: "Wissen und Tat", 1948, Heft 5, Seiten 7 ff.
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