Warin
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| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| fehlt noch | |||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | ||
| Landkreis: | Nordwestmecklenburg | ||
| Fläche: | 27,99 km² | ||
| Einwohner: | 3.512 (31.12.2003) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 125 Einwohner je km² | ||
| Höhe: | 23 m ü. NN | ||
| Postleitzahl: | 19417 | ||
| Vorwahl: | 038482 | ||
| Geografische Lage: | 53° 47' n. Br. 11° 41' ö. L. | ||
| Kfz-Kennzeichen: | NWM | ||
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 58 105 | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Markt 1 19417 Warin | ||
| Offizielle Website: | www.warin.de---- bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | nicht bekannt |
| Politik | |||
| Oberbürgermeister: | Hans-Peter Gossel | ||
Die Kleinstadt Warin liegt im Osten des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Sie gehört zum Amt Neukloster-Warin mit Sitz in Neukloster.
Lage
Warin liegt am Nordrand der Mecklenburger Seenplatte, eingebettet zwischen dem Großen Wariner See und dem Glammsee. Die Stadt befindet sich etwa auf halbem Wege zwischen Schwerin und Rostock. Sie liegt künftig in einem Naturpark der sich von Neukloster im Norden über Sternberg bis nach Pinnow im Süden erstrecken wird. Er soll den Namen Sternberger Seeland oder Mittleres Warnowtal tragen.
Geschichte
1178 wird der Name Warin erstmals urkundlich erwähnt. 1229 beginnt der Bischof von Schwerin mit dem Bau einer "Sommerresidenz". 1233 erwähnt Bischof Brunwald Warin erstmalig als Kirchdorf. Die Bischoffsburg wird ausgebaut. Bis zu Beginn des dreißigjährigen Krieges steigt die Einwohnerzahl auf 250. 1448 wird die Bischofsburg restauriert und erweitert. 1628 wird Warin von dänischen Truppen besetzt. Von 1636 bis 1635 ist Warin von schwedischen Dragonern unter Oberstleutnant Osterling besetzt 1636 brennt ein Großteil der Stdt ab. Am Ende des dreißigjährigen Krieges hat Warin noch 45 Bürger. 1648 Kommen die Orte Warin und Bibow dann zum mecklenburgischen Herzogtum. 1773 vernichtet ein zweiter Großbrand große Teile der Stadt. Von 1833 bis 1926 ist Warin der Sitz des Amtes Warin, Neukloster, Sternberg und Tempzin. Auch das 1805 leihweise an Mecklenburg zurückgegebene Wismar wird zeitweise von hieraus verwaltet. 1838 wird die Bischoffsburg abgebrochen. An selber Stelle wird die Großherzogliche Landrosterei als Verwaltungssitz errichtet. 1851 wird Warin gleichberechtigtes Mitglied im mecklenburgischen Landtag. 1869 wird die freiwillige Feuerwehr gegründet. 1878 wird die neugotische Stiftskirche eingeweiht. 1887 erhält Warin einen Bahnanschluss an die Strecke ismar-Karow. 1906 lifert das Elektrizitätswerk der Mühle erstmals Strom. 1932 wird die ehemalige Landrosterei Reichsbauernschule. Am 3. Mai 1945 besetzt die Sowjetarmee Warin. Kurz danach finden im Schloss Hasenwinkel Vorgespräche zur Potsdammerkonferenz statt. 1948 wird das Kreiskrankenhaus in Warin seiner Bestimmung übergeben. 1960 finden die Zwangskollektivierung in Landwirtschaft und Handwerk statt. 1962 werden Wohnblöcke am Fritz-Reuter-Platz errichtet. 1983 feiert Warin sein 750-jähriges Bestehen. Ab November 1989 bemüht sich das Neue Forum um einen demokratischen Neubeginn. Im Mai 1990 finden erstmals seit 1933 wieder freie Wahlen zur Gemeindevertretung statt. Nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 werden rasch neuen Infrastruktureinrichtungen geschaffen. Bereits 1992 wird ein neues Alten- und Pflegeheim und die neue Kläranlage fertiggestellt. 1993 wird der Gewerbepark am Ziegelberg übergeben. Das Matraztzenwerk findet einen neuen Eigentümer. Warin verliert aber auch wichtige Infrastruktur. Das Kreiskrankenhaus wird geschlossen, ein neuer privater Investor nicht gefunden. 1995 wird die Bahnstrecke Wismar-Karow stillgelegt.
Weblink
www.warin.de
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