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Wechselaufbau

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Ein Wechselaufbau (richtiger ist Wechselbehälter) ist ein austauschbarer Ladungsträger, der sich von einem LKW-Aufbau, ähnlich wie ein ISO-Container, von dem Trägerfahrzeug trennen lässt. Für die Nutzung im kombinierten Verkehr muss er mit Einrichtungen ausgerüstet sein, die einen Umschlag auf die Bahn ermöglichen (UIC 592-4). Dies wird durch sogenannte Greifkanten ermöglicht. Der Vorteil gegenüber ISO Containern ist zum Einen seine Palettenbreite, zum Anderen die flexibleren Möglichkeiten in den Abmessungen. Man unterscheidet die C Behälter mit 16to Gesamtgewicht (EN 284 - Längen 7.150 mm, 7.450 mm, 7.820 mm) die für Gliederzüge geeignet sind. Bei diesen Behältern werden die vier Stützebeine an den Seiten heruntergeklappt, dann kann man das Fahrzeug absenken und unter dem abgestellten Aufbau herausfahren.

Eine weitere Variante der C Behälter sind die stapelbaren Wechselbehälter. Die sind seitens der europäischen Normung in der Vorbereitung und gibt es lediglich in der Länge 7.450 mm.

Weitere Wechselbehälter sind die A Behälter. Diese sind geeignet für den Transport auf Sattelfahrgestellen, besitzen keine Stützbeine, haben ein Gesamtgewicht bis 34 to und eine Länge bis 13.670 mm (mit vorne entsprechend abgeschrägten Ecken).

Im Gegensatz zu Containern sind Wechselaufbauten überwiegend für Straßen- und Schienentransport geeignet.

Es gibt Wechselaufbauten mit Planenverdeck, Curtainsider, geschlossene Kofferaufbauten, sowie etliche Sonderaufbauten.

Siehe auch: Rollende Landstraße






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