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Weißenborn (Erzgebirge)

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Wappen Karte
fehlt noch
Basisdaten
Bundesland: Freistaat Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Freiberg
Fläche: 22,51 km²
Einwohner: 2.748 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Höhe: xxx m ü. NN
Postleitzahlen: 09600
Vorwahl: 03731
Geografische Lage: 50° 52' 0" n. Br.
13° 25' 0" ö. L.
Kfz-Kennzeichen: FG
Gemeindeschlüssel: 14 1 77 400
Gemeindegliederung: XX Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Frauensteiner Straße 14
09600 Weißenborn/Erzgeb.


Das Waldhufendorf Weißenborn im Erzgebirge ist eine kreisangehörige Gemeinde im Landkreis Freiberg in Sachsen. Es gehört der Verwaltungsgemeinschaft Lichtenberg/Erzgeb. an.

Geografie

Weißenborn liegt im nördlichen Teil des Osterzgebirges. Mit seinem unteren Teil liegt es im Tal der Freiberger Mulde und zieht sich über mehrere Kilometer in einem Seitental steil hinauf. Im Norden grenzt der Ort an Hilbersdorf, im Osten an Bobritzsch, im Süden an Lichtenberg, im Westen an Brand-Erbisdorf und im Nordwesten an Freiberg. Die Entfernungen betragen nach Freiberg 6 km, nach Dresden 31 km, nach Dippoldiswalde 19 km, nach Frauenstein 12 km und nach Brand-Erbisdorf 5 km.

Weißenborn hat einen Ortsteil: Berthelsdorf (Erzgebirge), wo Eisenbahnanschluss besteht. Staatsstraßen führen nach Freiberg, Frauenstein und Brand-Erbisdorf.


Geschichte

Das Gebiet von Weißenborn lag im Miriquidi, einem Urwald, der sich über große Teile Sachsens (vor allem über seine südlichen Grenzregionen) erstreckte. Westlich davon erfolgte zwischen 1156 und 1170 die Rodung und der Landesausbau vom Kloster Altzella aus. Die heutigen Flure grenzten somit an den Meißner Burgherrschaftsbezirk. Östlich erfolgte der Landesausbau durch die Burggrafen von Dohna. Daher lässt sich nicht genau sagen, ob die Anlage von Weißenborn von Altzella oder von Dohna aus betrieben wurde. Überliefert ist aber eine Schenkung von 10 Hufen und ein Verkauf von 2 Hufen von Heinrich II. von Dohna, die in die Zellische Erwerbungsliste eingetragen wurden. Am 7. November 1213 nimmt Papst Innocenz I. das Kloster Altzella mit seinen Besitzungen (800 Hufen) unter seinen Schutz. In dieser Urkunde ist ein 12 Hufe umfassendes "Wizenburnes" aufgeführt. Bis 1356 verbleibt der Ort bei Altzella. In diesem Jahre wird Nicol von Hartitzsch, Bürgermeister in Freiberg, mit Weißenborn belehnt. Ab 1477 wurde vor allem nördlich von Weißenborn Silbererz später auch Blei-, Zinn- und Kupfererz mit einer Blütezeit im 16. Jahrhundert bis zum Dreißigjährigen Krieg gewonnen. Nach diesem Krieg erreichte der Bergbau nie wieder die ursprüngliche Bedeutung bis er 1852 eingestellt wurde. Die Suche nach Uranerz nach 1945 war erfolglos. 1871 nahm die Papierfabrik wegen der Lage an der Mulde und des Eisenbahnanschlusses an die Nossen-Brüxer Eisenbahnstrecke ihren Betrieb auf. Der Ort entwickelte sich vom Bauerndorf zur städtischen Siedlung.



Wirtschaft und Infrastruktur

In Weißenborn wird seit 1871 bis 1990 und ab 2004 wieder Papier hergestellt.






--InfoG 23:46, 26. Mär 2005 (CET)





Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Weißenborn (Erzgebirge) aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.