Wermelskirchen
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Einordnung: Ort in Nordrhein-Westfalen | Rheinisch-Bergischer Kreis
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| Wappen | Karte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Köln |
| Landkreis: | Rheinisch-Bergischer Kreis |
| Fläche: | 74,66 km² |
| Einwohner: | 36.914 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 494 Einwohner/km² |
| Höhe: | 345 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 42929 |
| Vorwahl: | 02196 (Stadtgebiet und Dhünn) 02193 (Dabringhausen) |
| Geografische Lage: | 51° 09' n. Br. 7° 13' ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | GL |
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 78 032 |
| Offizielle Website: | www.wermelskirchen.de!-- |
| E-Mail-Adresse: | info@example.org |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Hans Mustermann (Partei) --> |
Wermelskirchen ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen südöstlich von Remscheid im Rheinisch-Bergischen Kreis mit den Ortsteilen Dhünn und Dabringhausen im Naturpark Bergisches Land.
Die Entfernung zu Köln beträgt ca. 35 km, die zu Düsseldorf ca. 45 km. Die benachbarten Städte heißen Remscheid, Hückeswagen, Solingen und Burscheid. Das Stadtbild wird geprägt durch altbergische Schiefer- und Fachwerkhäuser.
- Fläche: ca. 74,66 km2 (Wermelskirchen ca. 34,71 km2, Dabringhausen ca. 23,11 km2, Dhünn ca. 16,84 km2)
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die Siedlungsgeschichte Wermelskirchens beginnt mit der Aufsiedlung des Bergischen Landes im Zuge der sächsischen und fränkischen Landnahmen vom 7. bis 10. Jahrhundert. Die -inghausen-Orte, von denen sich 19 im Wermelskirchener Stadtgebiet finden, werden der sächsischen Expansion des 8. und 9. Jahrhunderts zugerechnet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte um das Jahr 1150 als Werenboldeskirken. Um 1200 wird die romanische Kirche St. Bartholomäus mit der Michaeliskapelle im Turm errichtet. Ab dem Jahr 1360 gehört man zum Amt Bornefeld in der Grafschaft Berg (später Herzogtum Berg) und war Gerichtssitz. Während der Hansezeit erreichte Wermelskirchen einige Bedeutung im Warentransport über Land. Seit dem 2. Juli 1873 besitzt Wermelskirchen die Stadtrechte. 1938 wird das Amt Wermelskirchen mit der Stadt Wermelskirchen und den Gemeinden Dabringhausen und Dhünn gebildet. Während der Kommunalgebietsreform 1975 wurden Dabringhausen und Dhünn eingegliedert.
Stadtteile
Altenhof - Arnzhäuschen - Bergstadt - Bollinghausen - Buchholzen - Dabringhausen - Dahl - Dhünn - Dhünn-Neuenhaus - Durholzen - Eipringhausen - Ellinghausen - Emminghausen - Forthausen - Großeledder - Grunewald - Haarbach -Haarhausen - Halzenberg - Hammesrostringhausen - Heidchen - Heister - Herrlinghausen - Hinterhufe - Hünger - Höferhof - Kallenberg - Ketzberg - Ketzbergerhöhe - Kleineledder - Kovelsberg - Kreckersweg - Käfringhausen - Limmringhausen - Lindscheid - Linde - Lüdorf - Löh - Markusmühle - Mittelberg - Mittelhagen - Neuenhaus - Oberberg - Oberhagen - Oberpilghausen - Oberwinkelhausen - Osminghausen - Ostringhausen - Pantholz - Pohlhausen - Sellscheid - Stumpf - Süppelbach - Tente - Unterberg - Unterhagen - Unterstraße - Unterwinkelhausen - Vorderhufe - Well - Wickhausen - Wöllersberg
Politik
Bürgermeister
Am 10. Oktober 2004 gab es bei der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl 2004 eine Stichwahl zwischen Eric Weik und Michael Heckmann, die Eric Weik mit 70,1 % der Stimmen gewann. Somit konnte sich der vom Bürgerforum, FDP, WNK und den Grünen unterstützte gebürtige Schwabe gegen den CDU-Kandidaten durchsetzen. 1. Stellvertretende Bürgermeisterin ist Christel Reetz (SPD). Zum 2. Stellvertretender Bürgermeister wurde Horst Krüger vom BürgerForum gewählt.
Rat der Stadt
Dem Rat der Stadt gehören neben dem hauptamtlichen Bürgermeister 56 Mitglieder aus 7 Parteien an.
- CDU (20 Sitze)
- SPD (12 Sitze)
- BürgerForum (8 Sitze)
- WNK (5 Sitze)
- Grüne (4 Sitze)
- FDP (4 Sitze)
- UWG (2 Sitze)
Wappen
Das Wappen der Stadt Wermelskirchen zeigt einen silbernen, dreigeteilten Schild. In dem linken Feld befindet sich ein Eichbaum, das rechte Feld zeigt einen Schwan und im Mittelfeld ist eine Kirche dargestellt. Die drei Felder stehen für die drei ehemaligen Honschaften aus denen Wermelskirchen entstanden ist: das Kirchdorf, die Eich und der Schwanen. Über dem Schild befindet sich eine dreitürmige Mauerkrone als Symbol für den Status als Stadtgemeinde.
Verkehr
Die Bundesstraße 51 läuft durch Wermelskirchen. Seit dem Jahr 2002 ist eine Umgehungsstraße im Bau, die den innerstädtischen Verkehr entlasten soll. Zudem liegt Wermelskirchen an der Autobahn A1 mit der Anschlussstelle 96, Schloss Burg/Wermelskirchen.
Persönlichkeiten
- Dr. Carl Leverkus, Chemieunternehmer und Namensgeber der Stadt Leverkusen.
- Gustav Preyer, Landschaftsmaler
- Günter Lilge, Maler
Wirtschaft
Früher galt Wermelskirchen als Zentrum der Schuhfabrikation. Die Unternehmer Kattwinkel und Flöring errichteten große Fabriken, dessen Produkte und Marken (z.B.: Roland-Schuhe) weltweit bekannt wurden. Heute ist die Stadt ein Zentrum der Metallverarbeitung (Räder & Rollen (Tente Rollen, Interroll, Steinco), Schrauben & Bolzen (Hugo Dürholt)), sowie des Maschinen- und Werkzeugbaus. Auch die Baumarktkette OBI hat ihren Firmensitz in Wermelskirchen.
Kultur
Für Kulturveranstaltungen aller Art ist die Kattwinkelsche Fabrik und das AJZ Bahndamm eine wichtige Anlaufstelle.
Weblinks
- weitere Weblinks
Bergisch Gladbach | Burscheid | Kürten | Leichlingen (Rheinland) | Odenthal | Overath | Rösrath | Wermelskirchen
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