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Weser

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Dieser Artikel befasst sich mit dem deutschen Fluss Weser, siehe auch (Weser) franz. Vesdre in Belgien.


Als Unterweser, die Tidenstrom hat, bezeichnet man den Flussabschnitt ab der Bremer Wilhelm-Kaisen-Brücke (Fluss-km 366,70). In diesem Bereich fließt die Weser abwechselnd durch die Länder Bremen und Niedersachsen. Nach 433 km mündet die Weser bei Bremerhaven in die Nordsee. Der Mündungstrichter (Ästuar) wird auch als Außenweser bezeichnet. Feste Querungen der Weser gibt es im Unterlauf nur bei Nordenham (Wesertunnel), in und südlich von Bremen überspannen dann zahlreiche Brücken den Fluss (u. a. in Achim, Groß-Hutbergen, Hoya, Stolzenau, Nienburg, Minden, Hameln und Hannoversch Münden). In dem zwischen Hoya und Nienburg gelegenen Schweringen wird saisonal außerdem die letzte Weserfähre des Mittellaufs betrieben.
Inhaltsverzeichnis

Namensdeutung

Die latinisierte Genitivform des Flussnamens findet sich in alten römischen Quellen und frühmittelalterlichen Chroniken wieder als Visurgis. Ebenso sind ab dem 8. Jahrhundert die Nominativformen Wisura, Wisera, Wisora, Wisara oder Wisuraha überliefert (als Wisara erscheint der Fluss beispielsweise in einer altnordischen Form der Wieland-Sage im dänischen Codex Regis von 1270). Noch bei Adam von Bremen heißt es 1075 ausdrücklich: Nobilissimi Saxoniae fluvii sunt Albis, Sala, Wisara, qui nunc Wissula vel Wirraha nuncupatur. ("Die hervorragendsten Flüsse Sachsens sind die Elbe, die Saale und die Wisara, die man jetzt auch Wissula oder Wirraha nennt.") Es ist also anzunehmen, das es sich bei "Weser" und "Werra" in alter Zeit um ein und denselben Flusslauf gehandelt hat, wobei es im Laufe der Zeit durch regionale sprachliche Ausdifferenzierung zu einer Unterscheidung in zwei Teilflüsse gekommen ist. Der Name Wisara wurde früher als "die Wiesenreiche" oder "das Wiesenwasser" gedeutet, heute nimmt man eher an, dass er auf eine indogermanische Wurzel names *ueis/*uis = "zerfließen, fließen" zurückgeht. Urverwandte Namen finden sich in ganz Europa, von der polnischen WisÅ‚a (Weichsel) über die norwegisch-schwedische Visa bis hin zur französischen Vézère (einem Zufluss der Dordogne).

Tourismus

Von touristischer Bedeutung ist zum Beispiel das Weserbergland mit Hann. Münden, Reinhardswald, Solling, Bad Karlshafen, Höxter, Hameln sowie die verbliebenen Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert im Baustil der Weserrenaissance, von denen sich viele entlang der Ober- und Mittelweser befinden. Entlang der Weser befindet sich daneben ein bekannter Fahrradweg.

Der Weserstein

Die Weser entsteht durch den Zusammenfluss von Fulda und Werra am Weserstein.

Nebenflüsse

Quellflüsse: Der Zusammenfluss der Quellflüsse bildet den Ursprung der Weser (Stromkilometer 0 (Null))

Nebenflüsse (Reihenfolge weserabwärts):

Städte


vom Ursprung der Weser (Zusammenfluss von Fulda und Werra) flussabwärts gesehen:

Weblinks









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