Winter
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Dieser Artikel befasst sich mit der Jahreszeit Winter. Weiteres siehe: Winter (BegriffsklÀrung)
Der Winter (v. althochdt.: wintar = feucht; eigentl.: feuchte Jahreszeit) ist eine der vier Jahreszeiten der gemĂ€Ăigten Zone der Erde.
Astronomisch beginnt er mit der Wintersonnenwende - der Zeitpunkt, zu dem die Sonne senkrecht ĂŒber dem sĂŒdlichen Wendekreis steht und die Tage am kĂŒrzesten sind:
- auf der NordhemisphÀre am 21. oder 22. Dezember bzw.
- auf der SĂŒdhemisphĂ€re am 21. Juni.
Danach werden die Tage wieder lĂ€nger und die NĂ€chte kĂŒrzer, und der Winter
- endet mit der FrĂŒhlings-Tagundnachtgleiche am 20. MĂ€rz oder in der Nacht zum 21. MĂ€rz auf der Nordhalbkugel,
- bzw. am 22. oder 23. September fĂŒr die SĂŒdhalbkugel.
Die Römer feierten die Sonnenwende am 25.Dezember
Da die Umlaufbahn der Erde um die Sonne um 1,7 % von einer idealen Kreisbahn abweicht, sind die 4 Jahreszeiten nicht ganz gleich lang. AuĂerdem sind die Nordwinter wegen der SonnennĂ€he (Perihel am 3. Januar) etwas milder als die SĂŒdwinter.
PhÀnologisch kann der Winterbeginn vom astronomischen erheblich abweichen und wird neben der Meer-Land-Verteilung (maritimes vs. Kontinentalklima) oft durch den Beginn einer dauerhaften Schneedecke markiert. Die Zu- oder Abnahme von Gletschern hÀngt aber weniger von der winterlichen Schneelage als vom ersten Neuschnee im Herbst ab, der die Ablation hemmt.
In den Alpen ist Maria Lichtmess ein statistischer "Lostag" fĂŒr das Wetter des SpĂ€twinters. Bekannt ist der Spruch Wenn's zu Lichtmess stĂŒrmt und schneit, ist das FrĂŒhjahr nimmer weit." In Salzburg trifft auch oft (z.B. 2004) das Gegenteil zu: "Sonnt der Dachs sich in der Lichtmesswoch', bleibt er noch 4 Wochen in sei'm Loch!"
GenĂ€hert teilt man dem Winter die Monate Dezember, Januar und Februar zu bzw. in der SĂŒdhemisphĂ€re den Juni, Juli und August. An den geografischen Polen herrscht ein halbes Jahr die "Polarnacht"; nahe den Polarkreisen dauert sie einige Tage bis Wochen. Bei den Römern feierte man den 25. Dezember als Sonnenwende
Wie im Sommer gibt es auch im Winter alte BrĂ€uche, die teilweise ĂŒberlebt haben: z.B. die Sonnenwende als Weihnachten, Karneval/Fastnacht/Fasching, Maskenball und Perchtenlauf.
Der Begriff Winter wird aber auch in Bezeichnungen verwendet, die ĂŒber ein halbes Jahr dauern, wie z.B. Winterhalbjahr, Winterfahrplan, Wintertarif, Winterschlaf (bei Tieren), Winterzeit o.a.
Siehe auch: Olympische Winterspiele, Ăquinoktium, Sonnenwende
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