Wolfram Köhler
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Einordnung: Mann | CDU-Mitglied | Politiker (Sachsen)
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Wolfram Köhler (* 8. März 1968 in Prenzlau/Brandenburg) ist ein deutscher CDU-Politiker.
Köhler war in der DDR als Liedermacher aktiv. 1987 wurde er aus der DDR ausgebürgt. Seit 1994 war er in Riesa in verschiedener Funktion als Dezernent tätig, 2001 wurde zum Oberbürgermeister der großen Kreisstadt Riesa gewählt. Vom Frühjahr 2003 bis Herbst 2003 war Köhler sächsischer Olympiastaatssekretär. Er wurde von dieser Position wieder abberufen, da ihm und seiner Ehefrau vorgeworfen wird, während seiner Zeit als Riesaer Oberbürgermeister „rechtlich zweifelhafte“ und „moralisch nicht vermittelbare“ Verträge zwischen der Riesaer Fördergesellschaft für Wirtschaft(FVG) und der Verbundnetz Gas AG (VNG) abgeschlossen zu haben.
Köhler kultivierte während seiner Zeit in Riesa das Image eines "Machers". Er leitete den Imagewechsel Riesas von der alten Stahl- zur Sportstadt ein, indem er eine große Mehrzweckhalle, die "erdgas arena" ansiedelte, und dort hochkarätige Sport- und Musikveranstaltungen (z.B. Sumo-Weltmeisterschaft, Herbert Grönemeyer-Konzert) durchführte. Riesa hat seinen Bekanntheitsgrad seither rapide verbessert, die Arbeitslosigkeit und damit verbundene Abwanderung der Bevölkerung ist aber weiter ein Problem.
Köhler entwickelte erstmals die Idee einer sächsischen Olympiabewerbung und war zeitweilig als sächsischer Staatssekretär für die Leipziger Olympiabewerbung für 2012 tätig. Mußte seinen Posten aber nach Bekanntwerden von Provisionszahlungen an seine Ehefrau räumen.
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