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Wolfsmilchgewächse

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Wolfsmilchgewächse
Wunderbaum (Ricinus communis), Früchte
Systematik
Überabteilung: Samenpflanzen (Spermatophyta)
Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Malpighiales
Familie: Wolfsmilchgewächse
(Euphorbiaceae)

Die Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) bilden eine Pflanzenfamilie mit etwa 300 Gattungen und 7500 Arten. Die meisten Arten haben einen Milchsaft, der unter Druck steht und bei Verletzungen sofort austritt. Dieser ist oft toxisch und dient als Wundverschluss und Fraßschutz. Die meisten Arten sind durch hautreizende Diterpenester im Milchsaft stark, eventuell sogar tödlich giftig. Wolfsmilchgewächse sind über alle Kontinente (außer der Antarktis) verbreitet.

In Trockengebieten heimische Wolfsmilchgewächse weisen mit ihren Dornen und Sukkulenz zum Teil analoge Eigenschaften mit Kakteen auf (konvergente Entwicklung).

Häufigster Vertreter der Wolfsmilchgewächse in Mitteleuropa ist die Zypressenwolfsmilch (Euphorbia cyparissias).

Wichtige Nutzpflanzen in der Familie sind der Kautschukbaum (Hevea brasiliensis), der Wunderbaum (Ricinus communis) und der Maniok (Manihot).

Gattungen (Auswahl)

Name

Der lateinische Name der Pflanzenfamilie "Euphorbia" leitet sich her von Euphorbos, einem Leibarzt des Königs Juba von Mauretanien, 54 n.Chr.







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