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Worms

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Dieser Artikel befasst sich mit der deutschen Stadt Worms.
Für weitere Bedeutungen siehe Worms (Begriffsklärung).


Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Fläche: 108,72 km²
Einwohner: 81.100 (2003)
Bevölkerungsdichte: 746 Einwohner/km²
Höhe: 86,5 m - 167,0 m ü. NN
Postleitzahlen: 67547, 67549, 67550, 67551
(alte PLZ: 6520)
Vorwahl: 06241, 06242, 06247
Geografische Lage: 49° 36' 27" n. Br.
08° 22' 04" ö. L.
Kfz-Kennzeichen: WO
Amtliche
Gemeindekennzahl:
07 3 19 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 2
67547 Worms
Offizielle Webseite: www.worms.de

Worms ist eine kreisfreie Stadt im südöstlichen Rheinland-Pfalz und liegt direkt an der westlichen Uferseite des Rheins. Es ist ein Mittelzentrum (mit Teilfunktion eines Oberzentrums) am Rande des Landkreises Alzey-Worms.

Worms ist bekannt als Nibelungenstadt (siehe Nibelungenlied), als Lutherstadt und als Standort einer der drei romanischen Kaiserdome (neben Mainz und Speyer).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Worms liegt direkt am Rhein, etwa mittig zwischen Mainz und Ludwigshafen in der Rheinebene. Im Süd-Westen liegen die Ausläufer des Pfälzer Waldes, im Rücken die Hügellandschaft des Wonnegau, auf der anderen Rheinseite der Odenwald in Hessen. Zum Einzugsgebiet von Worms gehört der Wonnegau, die Vorderpfalz und der Ried. Die Region Worms gilt als Bindeglied zwischen dem Rhein-Neckar-Dreieck im Süden und dem Rhein-Main-Gebiet im Norden.

Stadtgliederung

Die zahlreichen eingemeindeten Stadtteile legen mit großem Selbstbewusstsein Wert auf die Erhaltung ihres typischen Charakters. Stadtteilbezogene Weinfeste finden z. B. im Herrnsheimer Schlosshof der früheren Fürsten von Dalberg oder an den mittelalterlichen Stadtmauern von Pfeddersheim statt.

Stadtteile sind:

Klima

Worms ist einer der trockensten Orte Deutschlands. Die Niederschlagsmenge ist etwa so hoch wie die von Jerusalem.

Geschichte



Das Stadtgebiet wurde erstmals in der jüngeren Steinzeit etwa 5000 v. Chr. besiedelt. Der älteste überlieferte Ortsname ist keltischen Ursprungs und lautete Borbetomagus (Siedlung in wasserreicher Gegend). Die Römer nannten den im 3./4. Jahrhundert weit ausgreifenden Stadtbereich nach dem hier seit dem ersten nachchristlichen Jahrhundert ansässigen Stamm der Vangionen Civitas Vangionum. Vangionen nannten sich die Wormser noch bis in das 16. Jahrhundert. Von dieser Bezeichnung ist auch der Name Wangengau für die Umgebung von Worms abgeleitet, der dann vom Volksmund in das verständlichere Wonnegau umgesetzt wurde. Worms heißt die Stadt seit dem 6./7. Jahrhundert, in der lateinischen Form Wormatia.

Im 9. Jahrhundert machte Kaiser Karl der Große Worms zu seinem Wintersitz. 829 und 926 fanden Reichstage des Heiligen Römischen Reiches in Worms statt. 1074 erlangte die Stadt die Zollfreiheit. 1495 fand unter Kaiser Maximilian erneut ein Reichstag statt, auf dem die Reichssteuer eingeführt wurde. 1521 verteidigte Martin Luther gegenüber Kaiser Karl V. seine in Wittenberg veröffentlichten Thesen. 1689 wurde die Stadt durch Truppen König Ludwig XIV. zerstört. Von 1792 bis 1814 gehörte Worms zu Frankreich, seit 1816 zum Großherzogtum Hessen. 1906 wurde die Wormser Straßenbahn eröffnet (1956 stillgelegt). Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt 1945 fast völlig zerstört. Die Innenstadt wurde in größtenteils modernem Stil wiederaufgebaut.

1946-1968 gehörte Worms zum Regierungsbezirk Rheinhessen, von 1968 bis zur Auflösung der rheinland-pfälzischen Regierungsbezirke 2001 zum Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz.

Religionen

Die Einwohner von Worms sind zu 40% evangelisch und zu 30% römisch-katholisch. 8% gehören sonstigen Religionsgemeinschaften an, 18% keiner Religionsgemeinschaft (4% machen keine Angaben).


Politik

Wappen


Das früheste bekannte Stadtsiegel zeigt in einer Architekturumrahmung den Heiligen Petrus, Patron des Wormser Doms, mit seinem Beizeichen, dem Schlüssel. Um 1500 änderte der Rat der Stadt Wappen und Siegel: ein silberner Schlüssel auf rotem Grund. Heute ist das Wappen entsprechend einem Stadtratsbeschluss von 1890 noch mit einem fünfzackigen Stern geschmückt.

Städtepartnerschaften

Zu sechs Städten pflegt die Stadt Worms freundschaftliche Kontakte. Dazu kommen im Rahmen der rheinland-pfälzischen Verbindungen zu Ruanda freundschaftliche Beziehungen zu Kivumu.

Städtepartnerschaftliche Beziehungen von Stadtteilen:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke


Sport

Regelmäßige Veranstaltungen


Wirtschaft und Infrastruktur

In Worms gibt es 2.100 Betriebe mit 26.600 Mitarbeitern (Stand Juni 2001). Die Zahl der Einpendler aus dem Umland entspricht einem Anteil von 45% Prozent der Wormser Beschäftigten. Neben Handels- und Dienstleistungsunternehmen gibt es in Worms chemische Industrie und Kunststoffherstellung, Metallerzeugung und Maschinenbau, Herstellung von DV-Geräten und Optik und holzverarbeitende Industrie. In Worms wird Weinbau betrieben.

45% der beschäftigten Einwohner von Worms pendeln in die umliegenden Wirtschaftsräume, insbesondere nach Ludwigshafen und Mannheim, aus.

Die Arbeitslosigkeit in der Worms lag Ende Oktober 2002 mit 9,4 Prozent höher als im restlichen Rheinhessen, bewegt sich allerdings regelmäßig im Bundesdurchschnitt.

Verkehr

Worms liegt an der Autobahn A 61 und an der Bahnlinie Mannheim - Mainz. Es besitzt einen Rheinhafen und einen regionalen Flugplatz. Durch den Bau einer zweiten Rheinbrücke erhält Worms eine bessere Anbindung zu Hessen und an die rechtsrheinischen Autobahnen.

Bildung

Medien

Als Tageszeitung erscheint die Wormser Zeitung. Weiterhin werden die kostenlosen Anzeigenzeitungen Nibelungen-Kurier (2 mal wöchentlich) und Wormser Wochenblatt (wöchentlich) an alle Wormser Haushalte verteilt.

Eine regelmäßige Fernsehsendung auf dem lokalen Offenen Kanal Worms ist das Wormser Montags-Magazin, das seit 1988 gesendet wird. Das WMM hat schon einige Video-Wettbewerbe gewonnnen und berichtet jeden Montag 3 Stunden live über das Geschehen in und um Worms.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten





Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Worms aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.