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Zell am See

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Wappen Karte
fehlt noch
Basisdaten
Bundesland : Salzburg
Bezirk: Zell am See
Fläche: 55.17 km²
Einwohner: 9.638 (Volkszählung 2001)
Bevölkerungsdichte: 175 Einwohner je km²
Höhe: 750 m ü. NN
Postleitzahl: 5700
Vorwahl: 0 65 42
Geografische Lage: 47° 19' n. Br.
12° 47' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: ZE
Gemeindekennziffer: 5 06 28
Gliederung Gemeindegebiet: 5 Katastralgemeinden
Adresse Gemeindeamt: Brucker Bundesstraße 2
5700 Zell am See
Offizielle Website: www.zellamsee.salzburg.at---- bgcolor="#FFFFFF" E-Mail-Adresse: office@gde-zellamsee.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Dr. Georg Maltschnig (SPÖ)
Gemeinderat: 25 Mitglieder:
9 ÖVP, 14 SPÖ, 2 FPÖ
Stadtrat: 9 Mitglieder: 3 ÖVP, 6 SPÖ


Der Kurort Zell am See (9.638 Einwohner, Seehöhe 760 m) ist der Hauptort des gleichnamigen Bezirks Zell am See österreichischen Bundesland Salzburg. Bezirke werden in Salzburg umgangssprachlich auch als Gaue bezeichnet, der Bezirk Zell am See heißt Pinzgau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Zell liegt am Zeller See, der mit einer Breite von 850 - 1400 m und einer Länge von ca. 4,5 km eine Fläche von 4,7 km² bei einer Tiefe von bis zu 68 m aufweist.

Stadtgliederung

Zell am See gliedert sich in fünf Katastralgemeinden:

Geschichte

Zell am See wies bereits zur Zeit der Römer eine Besiedelung auf. Um 740 n. Chr. gründeten Mönche im Auftrag des Salzburger Erzbischofs Johannes den Ort "Cella in Bisonzio". Zell am See gehört zu den ältesten bajuwarischen Siedlungen des Pinzgaus. 1357 wurde Zell am See zum Markt erhoben. Am 24. Januar 1928 wurde Zell am See zur Stadt erhoben.



Einige weitere wichtige Daten der Stadt:

1868: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr

30. Juli 1875: Bahneröffnung (Giselabahn),Beginn des Fremdenverkehrs in den Sommermonaten

15. Juli 1879: Eröffnung des Hotels "Elisabeth"

1881: Beginn der Dampfschiffahrt mit Boot "Elisabeth" auf dem See

1885: Kaiserin Elisabeth besucht die Schmittenhöhe

1887: Die Gemeinde übernimmt die Schiffahrt auf dem Zeller See

1893: Besuch des österr. Kaisers Franz Josef I

1894: Ein Zeller Wahrzeichen - das Grandhotel - wird in drei Etappen gebaut

1898: Die Pinzgauer Lokalbahn nimmt den Betrieb auf

1906: Gründung des Skiclubs Zell am See, erstes Wintersportfestes

1906 und 1910: elektrische Motorboote angekauft, Dampfschiff zu Ende

1914: die Bahnstrecke wird zweigleisig

1924: ein Leichtflugzeug landet auf der Eisdecke des Zeller Sees

1928: Errichtung der Tennisplätze (in der Winterzeit Eislauf- und Eishockeybetrieb)

25. Januar 1928: Inbetriebnahme der Schmittenhöhebahn

1928: Gründung einer Ortsgruppe des Österr.Flugtechnischen Vereins

1930: Eröffnung der Hauptschule

Februar 1937: 5. Akademische Welt-Winterspiele

8.Mai 1952: Alpine Segelflugschule eröffnet

15. Mai 1959: Eröffnung Flugplatz Zell

1961: wird Zell am See Luftkurort

1966: große Schäden durch eine Unwetterkatastrophe, der Schmittenbach trat über sein Bachbett

1968: Errichtung des Kur- und Sportcenters und Gründung der Europa Sportregion

1973: Weltcup-Schirennen vom 12. Dezember - 20. Dezember

1975: Schloß Rosenberg (16. Jahrhundert) wird das Rathaus von Zell am See

1976: Das neue Krankenhaus geht in Betrieb

1977: Inbetriebnahme der Einseilumlaufbahn "Zeller Bergbahn"

1979: Einweihung der Fussgängerzone

1979: Weltcup Abfahrt Damen

1981: Ehrenbürger/Dr.h.c.Ferdinand Porsche

1981: Ehrenbürger/Komm.Rat Dr.h.c. Louise Piech-Porsche

1996: Eröffnung des Umfahrungstunnels (Schmittentunnel 5110 m)

2000: Siegerehrung der Olympiasieger von Sydney Steinacher + Hagara (Tornado-Segeln)

2004: Siegerehrung der Olympiasieger von Athen Steinacher + Hagara (Tornado-Segeln)


(Quelle: Custos Cav. H. Scholz)


Die Stadtpfarrkirche zum Hl. Hippolyt

Die Kirche zeigt die ältesten Bauelemente des Pinzgaus. Die gesamte Anlage ist romanisch. Die Kirche ist dreischiffig und war einst mit gotischem Rippengewölbe ausgestattet. Im Hauptschiff ist 1794 das Steingewölbe abgeschlagen und ein Schalgewölbe eingezogen worden, welches 1898 durch eine flache Holzdecke ersetzt wurde. Zum Hochaltar führen 4 Stufen hinauf, die darunterliegende Krypta ist leider zugeschüttet worden. Allerdings wurde die Krypta im Zuge der Renovierung in den 80-er Jahren wieder freigelegt.

Das Juwel der Kirche, das schönste und kostbarste Baudenkmal des Pinzgaues, ist die Empore mit ihrer prachtvollen Brüstung. Die Empore ruht auf vier verschieden gearbeiteten Säulen von ausgesucht kostbaren Marmor, zwischen denen das reiche filigranartige Netzgwölbe gespannt ist. Die drei Spitzbögen tragen viele Krabben, gehen in Spitztürmchen mit Kreuzblumen über,zwischen den drei Bögen sind gotische Baldachine mit geschnitzten Figuren des Hl. Hippolyt und Florian von 1520. Die Emporebrüstung zeigt edles Maßwerk in Vierkleerosetten und Fischblasenmanier. Die Arbeit trägt die Zahl 1514.

Der Turm beherrscht das Stadtbild von Zell am See. Die starken Mauern sind außen mit Quadern von Konglomerat verkleidet, in fünf Geschosse abgeteilt, die durch gotische Friese gekennzeichnet sind. Die Friese sind je höher, desto größer. Der Turm ist 36 m hoch und trägt ein Satteldach mit Treppengiebel.

1660 bis 1670 bekam die Kirche einen neuen Hochaltar in edler Barockarbeit. 1760 wurde wieder ein neuer Hochaltar aufgestellt. Von der barocken Einrichtung ist fast nichts mehr erhalten außer einigen Zierstücken, zwei große Statuen kamen in die Prielauer Kirche. Auf dem Hochaltar stehen jetzt neben dem Tabernakel zwei Statuen von 1480: St. Rupert und Virgil. Der Seitenaltar enthält das Gnadenbild der abgebrochenen Kirche Maria Wald. Es ist eine Madonna mit stehendem Kind von 1540. Das linke Seitenschiff hat in der halbrunden Apsis einen kleinen Sebastianaltar mit Glasgemälde im Fenster und sehr schöne, große Grabsteine. Bei der Renovierung 1898 wurde alles barocke Kunstgut restlos aus der Kirche entfernt, eine flache Holzdecke eingezogen und zwei neugotische Altäre mit reicher Vergoldung und Bildhauerarbeit von Bachlehner in Hall aufgestellt.

Quelle Lahnsteiner

Bericht noch nicht komplett



Die Bürgermeister der Stadt Zell am See in Arbeit

Städtepartnerschaften in Arbeit


Stadtmuseum im Kastnerturm

In dem bereits vor mehr als 1000 Jahren genannten Vogt- oder Kastnerturm - im Stadtzentrum von Zell am See gelegen - ist in vier Stockwerken das Heimatmuseum Zell am See untergebracht. Der Eingang erfolgt von Norden, von der Kreuzgasse her. Der Turm wird erstmals im Jahre 926 urkundlich genannt und als Fluchtturm erwähnt; neben der Kirche ist der Turm das älteste Gebäude der Stadt und dürfte als militärischer Stützpunkt für das im Jahr 748 gegründete kleine Kloster (Cella in Bisontio) von besonderer Bedeutung gewesen sein. Der Turm ist mit dicken Mauern ausgeführt, wobei die verwendeten Steine Findlinge des Schmittenbaches sind, die dieser auf dem Schuttkegel, auf dem Zell am See entstand, anschwemmte. In der Zeit, als die landesfürstlichen Pfleg- und Landgerichte entstanden, hatte der Turm seine einstige Bestimmung als Vogt- und Fluchtturm verloren. Über die Vögte, die das Amt seit Mitte des 9. Jahrhunderts als Vertreter vor Gericht- und Schutzherrn nach außen vertraten, ist nichts mehr bekannt. Die Auslugfenster mit den Sitzbänken in den oberen Stockwerken weisen noch auf diese Zeit hin.


Schloß Rosenberg in Arbeit


Zeller auf die wir stolz sind in Arbeit

Weblinks








Info Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Ursprungsartikel Zell am See aus der Wiki pedia und er steht unter der GNU-Lizenz link fuer freie Dokumentation, eine Autoren-Liste ist ebenfalls verfuegbar.