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Zenzl Mühsam

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Zenzl Mühsam (* 28. Juli 1884 in Haslach/Niederbayern; † 16. März 1962 in Berlin; gebürtige Kreszentia Elfinger) war fast neunzehn Jahre mit Erich Mühsam verheiratet.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sie kommt als fünftes Kind eines Hopfenbauers und Gastwirt in Bayern zur Welt. Am 15. September 1915 heiratete sie den jüdischen Apothekersohn Erich Mühsam. Sie war Muse und emanzipierte Kämpferin an seiner Seite, die sich während seiner Festungshaft für die Amnestie der Räterevolutionäre einsetzte.

Zu zwei Hochszeitstagen (1924 und 1933) erhält sie aus seiner Haft heraus Bilderbücher mit eigenen Bildern und Gedichten. Mit seinen Federzeichnungen zeigt er auch auf diesem Gebiet seine künstlerische Begabung.

Sie flüchtete 1934 nach der Ermordung ihres Mannes über Prag nach Moskau ins Exil. Sie hatte den Nachlaß retten können und übergibt die Schriften dem Maxim-Gorki-Institut für internationale Literatur. Bis zu ihrer Ausreise 1955 in die DDR, verbrachte sie fast 20 Jahre in sowjetischen Internierungs- und Erziehungslagern (Gulag).


Literatur

Rundfunksendungen


Weblinks





Siehe auch: Münchner Räterepublik, Amazone


--InfoG 16:30, 24. Mär 2005 (CET)








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