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Zielona Góra

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Zielona Góra / Grünberg
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Landkreis: kreisfreie Stadt
Einwohner: 118.000
Fläche: 58,3 km²
Höhe: 70,6 bis 210,8 m ü. NN
Postleitzahl: 65-001 bis 65-636
Telefonvorwahl: (+48) 68
Geografische Lage: 51° 56' nördl. Breite
15° 30' östl. Länge
KFZ-Kennzeichen: FZ
Nächster Flughafen: Flughafen Posen
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- im deutschsprachigen Raum besser unter dem Namen Grünberg bekannt - ist eine polnische Großstadt in der Region (Woiwodschaft) Lebus - rund 80 km nordöstlich von Cottbus und etwa 110 km südwestlich von Posen an der Oder gelegen. In Grünberg hat Woiwodschaftsmarschall (repräsentatives Oberhaupt) von Lebus seinen Sitz und ist damit neben dem zweiten Verwaltungssitz Gorzów Wlkp. (Landsberg an der Warthe) Hauptstadt der Woiwodschaft.

Weinbau in Grünberg

Bei Zielona Góra befindet sich mit 200 ha eines der größten zusammenhängenden Weinanbaugebiete Polens (es befindet sich noch ein weiteres in Warca bei Warschau). Angebaut werden hier und in der Umgebung vor allem Weißweine. Die ersten Weinberge entstanden in Zielona Góra um das Jahr 1314. 40 km von Zielona Góra entfernt im Kloster Paradies (Klasztor Paradyz) haben Mönche bereits im Jahr 1250 die ersten Weinberge errichtet. Zu besten Zeiten waren es über 4.000 in der Gegend, und in Zielona Góra selbst 2.500. Ein bekannter Wein aus dieser Gegend ist der Monte Verde.

Zu Zeiten des Kommunismus kam der Weinbau fast völlig zum Erliegen. Seit 1990 wird er wieder verstärkt betrieben.

Bergbau in Grünberg

Bereits seit 1840 wurde um Grünberg Braunkohle im Tiefbau gefördert, damit handelt es sich um den ältesten Braunkohlenbergbau Schlesiens. Zunächst aus über 30 Einzelgruben bestehend, vereinigten sich die Bergwerke zwischen 1860 und 1920 schrittweise zu den Consolidierten Grünberger Gruben. Ab 1930 gestaltete sich die Förderung wegen der komplizierten Lagerstättenverhältnisse immer schwieriger und kostspieliger, 1944 wurde der Bergbau eingestellt.

Grünberg i. Schles. war früher Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises im Regierungsbezirk Liegnitz in der preußischen Provinz Schlesien (Niederschlesien).

Vom 1. April 1922 an bildete die Stadt einen eigenen Stadtkreis. Die Kreisfreiheit wurde aber zum 1. Oktober 1933 wieder aufgehoben, so dass die Stadt bei Ende des Zweiten Weltkrieges wieder Teil des Landkreises Grünberg i. Schles. war.

Söhne und Töchter









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