Zu vier Händen
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Zu vier Händen (italienisch: „a quattro mani“) ist eine Spielanweisung für ein Musikstück, das zwei Spieler, also vier Hände, auf einem Tasteninstrument (meistens Klavier) benötigt. Stücke für zwei Instrumente werden ausdrücklich als „für zwei Klaviere“ bezeichnet.
Vierhändige Klaviermusik ist ein Bereich der Kammermusik.
Im 19. Jahrhundert wurden vierhändige Bearbeitungen von Orchester- und Kammermusikwerken hergestellt, damit man sie zu hause nachspielen und kennenlernen konnte. Vierhändige Bearbeitungen sind gegenüber zweihändigen leichter zu spielen. Beethovens eigene Bearbeitung für vier Hände (Opus 134) seiner „Große Fuge“ für Streichquartett Opus 133 ist z. B. zweihändig so gut wie unspielbar, vierhändig immer noch schwer genug.
In Klavierschulen sind vierhändige Stücke ein gern eingesetztes pädagogisches Mittel.
Darüberhinaus gibt es vierhändige Klaviermusik als eigenständige Kunstwerke von vielen Komponisten.
Zum Beispiel:
- Wolfgang Amadeus Mozart: Sonaten, Variationen
- Franz Schubert: Märsche, Sonaten etc.
- Johannes Brahms: „Ungarische Tänze“, Walzer
- Hermann Goetz: Sonaten
- Claude Debussy: „Petite Suite“, „Marche éscossaise sur un thème populaire“, „Six èpigraphes antiques“
- Paul Hindemith: Sonate
... und viele andere.
Varianten: Stücke für drei, sechs und acht Hände.
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